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Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn

Haupttätigkeiten

Ein­kom­men

ElektroenergietechnikerInnen verdienen ab 2.630 Euro bis 3.930 Euro brutto pro Monat.

Je nach Qualifikationsniveau kann das Einstiegsgehalt auch höher ausfallen:

  • Beruf mit Lehrausbildung: 2.630 bis 2.650 Euro brutto
  • Beruf mit mittlerer beruflicher Schul- und Fachausbildung: 2.630 bis 2.870 Euro brutto
  • Beruf mit höherer beruflicher Schul- und Fachausbildung: 3.020 bis 3.170 Euro brutto
  • Akademischer Beruf: 3.450 bis 3.930 Euro brutto

Be­schäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten

ElektroenergietechnikerInnen arbeiten vorwiegend in großen Industriebetrieben der Elektroindustrie, seltener in Gewerbe- und Handelsbetrieben der Elektrobranche, in Elektrizitätsversorgungs- und -verteilungsunternehmen, in Betrieben des Öffentlichen Dienstes (z.B. Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe) oder in Betrieben der Baubranche.

Ak­tu­el­le Stel­len­an­ge­bo­te

.... in der online-Stellenvermittlung des AMS (eJob-Room): 661 zum AMS-eJob-Room

Öster­reich-Kar­te der of­fe­nen Stel­len

Österreich Karte

Wei­te­re be­ruf­li­che Kom­pe­ten­zen

Be­ruf­li­che Ba­sis­kom­pe­ten­zen

Berufliche Kompetenzen und Fähigkeiten, die meist Voraussetzung im Beruf ElektroenergietechnikerIn sind:

Fach­li­che be­ruf­li­che Kom­pe­ten­zen

Fachkenntnisse und Fähigkeiten, die im Beruf ElektroenergietechnikerIn benötigt werden:

    • Montage von Maschinen und Anlagen (z. B. Montage elektronischer Maschinen und Anlagen, Mobile Montageassistenz)
    • Reparatur und Service von Maschinen und Anlagen
    • Technische Überwachung von Maschinen und Anlagen (z. B. Schreiben von Inbetriebsetzungsberichten, Aufzeichnung von Betriebsdaten)
    • Arbeit mit elektronisch gesteuerten Produktionsanlagen (z. B. Wartung von Produktionsanlagen)
    • Elektro- und Telekommunikationsprodukte (z. B. Halbleiter)
    • Elektrische Antriebstechnik
    • Elektrische Energieerzeugung und -verteilung (z. B. Optimierung der Netzauslastung, Betrieb von Umspannwerken, Errichtung von Stromversorgungsanlagen, Schaltanlagenbau, Installation von Notstromanlagen, Netzleittechnik (Elektrische Energietechnik), Wechselstromnetze, Gleichstromnetze, Netzplanung (Elektrische Energietechnik), Drehstromnetze)
    • Hochspannungstechnik (z. B. Planung von Hochspannungsanlagen)
    • Mittelspannungstechnik
    • Niederspannungstechnik (z. B. Errichtung von Niederspannungsanlagen, Überwachung von Niederspannungsanlagen, Planung von Niederspannungsanlagen, Entwicklung von Niederspannungsschaltgeräten)
    • Leistungselektronik (z. B. Entwicklung von Invertern)
    • Störungsbehebung (Elektroinstallation) (z. B. Entstörung von elektrischen Maschinen und Geräten)
    • Elektroleitungsbau (z. B. Fahrleitungsbau, Herstellung von Steckverbindungen)
    • Funktionsüberprüfung an elektronischen Anlagen
    • Halbleitertechnologie
    • Mechatronik
    • Elektromechanik (z. B. Fehlersuche an elektromechanischen Maschinen und Anlagen, Inbetriebnahme von elektromechanischen Maschinen und Anlagen, Anschließen von elektromechanischen Maschinen)
    • Elektroanlagenbau (z. B. RUPLAN, CAD-Systeme Elektrotechnik)
    • Elektrotechnische Planung (z. B. Schaltplanentwurf)
    • Energieerzeugung
    • Energieversorgung (z. B. Wartung von Energieversorgungsanlagen, Inbetriebnahme von Energieversorgungsanlagen)
    • Kraftwerksplanung (z. B. Planung von Windkraftanlagen)
    • Ökoenergietechnik (z. B. Photovoltaik)
    • Gebäudeleittechnik (z. B. Domotronik)
    • Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik (z. B. Planung von Solaranlagen)
    • Generatorenerzeugung
    • Beratungskompetenz (z. B. Fachberatung, Technische Beratung)
    • Anlagenbau
    • Durchführung von Messungen und Tests
    • Messtechnik (z. B. Elektrische Messtechnik)
    • Steuerungs- und Regelungstechnik (z. B. Betreuung von Leit- und Fernwirktechniksystemen, Störungsbehebung an Leit- und Fernwirktechniksystemen, Instandhaltung von Fernwirknetzen, Steuergeräte, Steuerungen)
    • Netzwerkprotokolle (z. B. ZigBee)
    • Projektmanagement-Tools (z. B. Technische Machbarkeitsprüfung)
    • Energiemanagement (z. B. Energiemonitoring)

Über­fach­li­che be­ruf­li­che Kom­pe­ten­zen

Soft-Skills, Kompetenzen und Fähigkeiten, die im Beruf ElektroenergietechnikerIn benötigt werden:

Di­gi­ta­le Kom­pe­ten­zen nach Dig­Comp

1 Grund­le­gend 2 Selbst­stän­dig 3 Fort­ge­schrit­ten 4 Hoch spe­zia­li­siert
               
Beschreibung: ElektroenergietechnikerInnen sind in der Lage berufsspezifische digitale Anwendungen und Geräte in der Planung und Entwicklung sowie in der Kommunikation, Zusammenarbeit und Dokumentation routiniert zu nutzen. Sie können standardisierte Lösungen anwenden, aber auch neue Lösungsansätze entwickeln. Sie sind in der Lage, selbstständig digitale Inhalte zu erstellen und zu bearbeiten sowie Fehler zu beheben. Außerdem kennen sie die betrieblichen Datensicherheitsvorschriften, können diese einhalten und sorgen in ihrem Verantwortungsbereich für die Einhaltung und Umsetzung dieser Regeln.

Detailinfos zu den digitalen Kompetenzen

Kom­pe­tenz­be­reich Kom­pe­tenz­stu­fe(n)
von ... bis ...
Be­schrei­bung
0 - Grund­la­gen, Zu­gang und di­gi­ta­les Ver­ständ­nis 1 2 3 4 5 6 7 8 Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn­nen müs­sen so­wohl all­ge­mei­ne als auch be­rufs­spe­zi­fi­sche di­gi­ta­le An­wen­dun­gen (z. B. 3D-Si­mu­la­ti­on, Echt­zeit­da­ten­sys­te­me, Ma­schi­ne-zu-Ma­schi­ne-Kom­mu­ni­ka­ti­on, Pre­dic­tive Main­ten­an­ce, Smart Grid, Smart Me­te­ring, Vir­tu­al Pro­to­typ­ing) und Ge­rä­te selbst­stän­dig und si­cher an­wen­den kön­nen so­wie kom­ple­xe und un­vor­her­ge­se­he­ne Auf­ga­ben fle­xi­bel lö­sen kön­nen.
1 - Um­gang mit In­for­ma­tio­nen und Da­ten 1 2 3 4 5 6 7 8 Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn­nen müs­sen um­fas­sen­de Da­ten und In­for­ma­tio­nen re­cher­chie­ren, ver­glei­chen, be­ur­tei­len und be­wer­ten kön­nen, aus den ge­won­ne­nen Da­ten selbst­stän­dig Kon­zep­te und Emp­feh­lun­gen ab­lei­ten und in ih­rer Ar­beit um­set­zen.
2 - Kom­mu­ni­ka­ti­on, In­ter­ak­ti­on und Zu­sam­men­ar­beit 1 2 3 4 5 6 7 8 Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn­nen ver­wen­den di­gi­ta­le An­wen­dun­gen zur Kom­mu­ni­ka­ti­on, Zu­sam­men­ar­beit und Do­ku­men­ta­ti­on mit Kol­le­gIn­nen und Kun­din­nen und Kun­den zu­min­dest auf selbst­stän­di­gem Ni­veau.
3 - Krea­ti­on, Pro­duk­ti­on und Pu­bli­ka­ti­on 1 2 3 4 5 6 7 8 Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn­nen müs­sen di­gi­ta­le In­for­ma­tio­nen und Da­ten selbst­stän­dig er­fas­sen und in be­ste­hen­de di­gi­ta­le An­wen­dun­gen ein­pfle­gen kön­nen.
4 - Si­cher­heit und nach­hal­ti­ge Res­sour­cen­nut­zung 1 2 3 4 5 6 7 8 Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn­nen be­ur­tei­len die für den je­wei­li­gen An­lass­fall re­le­van­ten Da­ten­schutz- und -si­cher­heits­re­geln und ar­bei­ten an der Ent­wick­lung ge­eig­ne­ter Maß­nah­men zur Da­ten­si­cher­heit mit.
5 - Pro­blem­lö­sung, In­no­va­ti­on und Wei­ter­ler­nen 1 2 3 4 5 6 7 8 Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn­nen müs­sen die Ein­satz­mög­lich­kei­ten di­gi­ta­ler Tools und Lö­sun­gen für ihre Ar­beit be­ur­tei­len kön­nen, Feh­ler­quel­len und Pro­ble­me di­gi­tal­ter An­wen­dun­gen er­ken­nen und zu­min­dest all­täg­li­che Pro­ble­me selbst­stän­dig lö­sen kön­nen. Sie ent­wi­ckeln selbst­stän­dig und im Team di­gi­ta­le Lö­sun­gen für kom­ple­xe be­trieb­li­che Fra­ge­stel­lun­gen und ent­wi­ckeln An­wen­dun­gen wei­ter. Sie er­ken­nen ei­ge­ne di­gi­ta­le Kom­pe­tenz­lü­cken und kön­nen die­se be­he­ben.

Aus­bil­dung, Zer­ti­fi­ka­te, Wei­ter­bil­dung

Ty­pi­sche Qua­li­fi­ka­ti­ons­ni­veaus

  • Beruf mit Lehrausbildung
  • Beruf mit mittlerer beruflicher Schul- und Fachausbildung
  • Beruf mit höherer beruflicher Schul- und Fachausbildung
  • Akademischer Beruf

Zer­ti­fi­ka­te und Aus­bil­dungs­ab­schlüs­se

Deutsch­kennt­nis­se nach GERS

Ele­men­ta­re Sprach­ver­wen­dung Selb­stän­di­ge Sprach­ver­wen­dung Kom­pe­ten­te Sprach­ver­wen­dung
A1A2B1B2C1C2

Sie müssen zum Teil umfangreiche mündliche und schriftliche Arbeitsanweisungen verstehen und ausführen können. Im Team und mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fachabteilungen kommunizieren sie vor allem mündlich und müssen auch schriftliche Dokumentationen, Anleitungen, Pläne etc. lesen, verstehen und teilweise selbst erstellen. In Tätigkeitsbereichen in denen sie Kontakt zu Kundinnen und Kunden haben, ergeben sich höhere Anforderungen an die Deutschkenntnisse.


Wei­te­re Be­rufs­in­fos

Selbst­stän­dig­keit

Freier Beruf:
  • IngenieurkonsulentIn
  • Patentanwalt/-anwältin
  Reglementiertes Gewerbe:
  • Elektrotechnik
  • Ingenieurbüros (Beratende IngenieurInnen)
  • MechatronikerIn für Maschinen- und Fertigungstechnik; MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik; MechatronikerIn für Elektromaschinenbau und Automatisierung; MechatronikerIn für Medizingerätetechnik (verbundenes Handwerk)

Be­rufs­spe­zia­li­sie­run­gen

  • *Electrical engineering specialising in power engineering (electrical engineer specialising…) Zusätzliche Informationen Öffnen/Schließen

  • FreileitungsmonteurIn Schreibweisevarianten Öffnen/Schließen Zusätzliche Informationen Öffnen/Schließen

  • ElektroenergietechnikerIn in einer Lastverteilerzentrale Schreibweisevarianten Öffnen/Schließen Zusätzliche Informationen Öffnen/Schließen

  • ElektroenergietechnikerIn der Prüffeldtechnik Schreibweisevarianten Öffnen/Schließen Zusätzliche Informationen Öffnen/Schließen

  • E-KonstrukteurIn (ElektroenergietechnikerIn) Schreibweisevarianten Öffnen/Schließen Zusätzliche Informationen Öffnen/Schließen

Zu­ord­nung zu AMS-Be­rufs­sys­te­ma­tik (Sechs­stel­ler)

  • 242117 Starkstrommonteur/in  
  • 242122 Elektroenergietechniker/in  
  • 242131 Elektrotechniker/in - Energietechnik  
  • 2421A2 Elektrotechniker/in - Energietechnik  
  • 624101 Elektrotechniker/in für Starkstrom (DI)  
  • 624103 Installationstechniker/in - Starkstromtechnik (DI)  
  • 624105 Starkstromtechniker/in (DI)  
  • 624502 Installationstechniker/in - Starkstromtechnik (Ing)  
  • 624801 Elektrotechniker/in  
  • 624803 Konstrukteur/in - Starkstromtechnik  
  • 624804 Starkstromtechniker/in  

Zu­ord­nung zu ISCO-08-Be­rufs­gat­tun­gen

Be­ru­fe der deut­schen Be­rufs­sys­te­ma­tik

  • In­be­trieb­nah­me­tech­ni­ker/​In­be­trieb­nah­me­tech­ni­ke­rin für En­er­gie­tech­nik
  • In­dus­trie­meis­ter/​In­dus­trie­meis­te­rin Fach­rich­tung Elek­tro­tech­nik Schwer­punkt En­er­gie­tech­nik
  • In­dus­trie­tech­no­lo­ge/​In­dus­trie­tech­no­lo­gin Fach­rich­tung Ma­schi­nen­bau/​En­er­gie­tech­nik
  • In­ge­nieur/​In­ge­nieu­rin für En­er­gie­tech­nik
  • Kraft­werks­meis­ter/​Kraft­werks­meis­te­rin - Fach­rich­tung Pro­duk­ti­on

In­for­ma­tio­nen im Aus­bil­dungs­kom­pass

Häu­fig ge­stell­te Fra­gen zum Be­ruf Elek­tro­en­er­gie­tech­ni­ke­rIn

Wie viel verdient man als ElektroenergietechnikerIn?

Das Einstiegsgehalt beträgt mindestens 2.630 brutto pro Monat.

Wie viele offene Stellen gibt es für den Beruf ElektroenergietechnikerIn?

Derzeit gibt es 661 offene Stellen im eJob-Room des AMS.

Was muss man als ElektroenergietechnikerIn können?

Als ElektroenergietechnikerIn braucht man häufig folgende berufliche Kompetenzen und Fähigkeiten: Arbeit mit Konstruktionsplänen, AutoCAD, Bedienung von Energieversorgungsanlagen, ELCAD, Elektrische Energieerzeugung und -verteilung, Elektroleitungsbau, Elektronikkenntnisse, Elektrotechnische Berechnungsmethoden, EPLAN, Hochspannungstechnik, Inbetriebnahme von Energieversorgungsanlagen, Projektmanagement-Kenntnisse, Schaltanlagenbau, Sicherheitsbewusstsein, Steuerungs- und Regelungstechnik, Wartung von Energieversorgungsanlagen.

Wie gut muss man als ElektroenergietechnikerIn Deutsch können?

Für den Beruf ElektroenergietechnikerIn benötigt man Deutschkenntnisse auf Niveau B1: Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben. B1 ist die dritte von sechs Stufen im GERS (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen).
Dieses Berufsprofil wurde aktualisiert am 13. Dezember 2024.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 19. Februar 2025 V2.8.0.0