Universität Wien
Die enge Verflechtung von kognitiven Teilbereichen und Grammatiktheorie des Masterstudiums stellt einerseits sicher, dass sich AbsolventInnen mit dem Schwerpunkt auf psycho- und patholinguistischen Fragestellungen durch detaillierte grammatiktheoretische Kenntnisse von rein berufsorientierten Lehrgängen in diesen Bereichen unterscheiden, da sie die theoretische Dimension der Sprachanalyse jederzeit in eine praktische Umsetzung einbringen können. Andererseits soll Grammatiktheorie nicht nur in einem systemimmanenten Rahmen vermittelt werden, sondern auch in enger Anlehnung an Forschungen zum Spracherwerb, dessen Auffälligkeiten, zu Sprachpathologien, zu Sprache und Kognition, sowie zur neurologischen Verankerung von Sprache. Die AbsolventInnen sind befähigt, eigenständig Analysen natürlicher Sprachen in Hinblick auf deren Aufbau, deren Erwerb oder deren möglicher Störungen durchzuführen.
Master of Arts, MA
4 Semester / 120 ECTS
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