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BERUFLICHE KOMPETENZEN

ein Pfeil nach rechtsFachliche berufliche Kompetenzen zwei Pfeile nach rechtsGesundheit, Körper- und Schönheitspflege drei Pfeile nach rechtsPsychologiekenntnisse

Synonyme

Kenntnis psychologischer Untersuchungs- und Therapiemethoden
Psychologische Fähigkeiten

Erklärung

Fach- und Methodenkenntnisse, mit Hilfe derer Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Denken und Problemlösen, Emotionen, Motivation und Psychomotorik von Menschen untersucht, evaluiert und gegebenenfalls behandelt werden können.

Kompetenzbereich

 

Details

Details
Bezeichnung, Synonyme, Erklärung Ebenen 1 2 3+
 
 
AchtsamkeitstrainingATT, Attention Training TechniqueMentales Fitnesstraining um die Aufmerksamkeitsressourcen wiederzuerlangen und alternative Strategien im Umgang mit inneren Ereignissen zu entwickeln, wird z. B. zur Behandlung von Depressionen oder Angststörungen eingesetzt.
 
 
BiofeedbackMethode zur bewussten Beeinflussung und Messung von Körperfunktionen, z.B. Herzfrequenz oder Atmung, mit Biofeedbackgeräten.
 
 
Erstellung von gesundheitspsychologischen Gutachten
 
 
Erstellung von klinisch-psychologischen Gutachten
 
 
Führen von ErstgesprächenErstes erkundendes, gelenktes Beratungsgespräch zwischen PatientIn und TherapeutIn, das dazu dient möglichst viele Informationen über die Beschwerden der PatientInnen zu erhalten.
 
 
GerontopsychologieTeildisziplin der Psychologie, welche sich mit dem Altern von Menschen und auch alten Menschen selbst beschäftigt.
 
 
Gesundheitspsychologische BehandlungAnwendung gesundheitspsychologischer Methoden (z. B. Schmerzbehandlung, Entspannungsverfahren, Verfahren zur Stressbewältigung) um u. a. die persönlichen Schutzfaktoren auf- bzw. auszubauen, Stressbelastungen zu reduzieren, die Gesundheit zu fördern oder zur Burnout-Prävention.
 
 
Gesundheitspsychologische BeratungBeratung von Betroffenen und Angehörigen in Hinblick auf psychische Erkrankungen (z. B. Information über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten).
 
 
GruppendynamikAnalyse von und Arbeit mit Vehaltensmustern und Handlungen, die in einer Gruppe von Menschen vor sich gehen.
 
 
Interventionstechniken in der psychologischen BehandlungAnwendung verschiedener Techniken zum therapeutischen Eingreifen im Rahmen psychologischer Behandlungen.
 
 
Kinder-, Jugend- und FamilienpsychologieFachgebiet, welches sich mit den Veränderungen des psychischen Lebens im Kindes- und Jugendalter, aber auch den Beziehungen zwischen Familienmitgliedern beschäftigt.
Knoten auf
Klinisch-psychologische BehandlungAnwendung klinisch-psychologischer Methoden (z.B. Entspannungs-, Kommunikations- oder Aufmerksamkeitstraining) zur Vorbeugung, Akutbehandlung und Rehabilitation in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen.
 
 
Neuropsychologische BehandlungAnwendung neuropsychologischer Methoden zur Wiederherstellung psychischer Funktionen (z.B. Sprechen) nach Schädigungen des Zentralnervensystems.
Knoten auf
Klinisch-psychologische BeratungBeratung von Betroffenen und Angehörigen in Hinblick auf psychische Erkrankungen (z.B. Information über Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten).
 
 
Neuropsychologische BeratungBeratung von Betroffenen und Angehörigen in Hinblick auf Erkrankungen des Zentralnervensystems.
 
 
NotfallpsychologiePsychologische Prävention, Akutbetreuung und Beratung vor bzw. nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen und Erlebnissen.
Knoten auf
PsychodiagnostikPsychologische DiagnostikFachgebiet, das sich mit der Erkundung der psychischen Besonderheiten von Individuen beschäftigt (z.B. Persönlichkeit, Fähigkeiten, Verhalten).
 
Knoten auf
Klinisch-psychologische DiagnostikFeststellung von psychischen Erkrankungen.
 
 
 
Klinisch und gesundheitspsychologische Diagnostik nach DSMDiagnostisches und Statistisches Manual Psychischer StörungenVersorgung und Diagnosestellung von PatientInnen mit Hilfe des Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen der American Psychiatric Association.
 
 
 
Klinisch und gesundheitspsychologische Diagnostik nach ICDInternationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter GesundheitsproblemeVersorgung und Diagnosestellung von PatientInnen mit Hilfe der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
 
 
 
Klinisch-psychologische AnamneseErhebung der Vorgeschichte von Personen, die in Hinblick auf eine psychische Erkrankung untersucht werden.
 
 
 
Klinisch-psychologische ExplorationErhebung der aktuellen Symptome einer psychischen Erkrankung mittels eines Gesprächs mit der zu untersuchenden Person.
 
 
 
Neuropsychologische DiagnostikFeststellung von Störungen psychischer Funktionen, aufgrund von Schädigungen des Zentralnervensystems (z.B. durch Schlaganfälle, Schädelhirntraumata).
 
 
PsychoedukationAnspruchsvolle medizinisch-wissenschaftliche Fakten über psychische Krankheiten so übersetzen, dass sie von betroffenen PatientInnen und deren Angehörigen verstanden werden.
 
 
Psychologische BeratungInformation und Hilfestellung in Bezug auf psychologische Frage- und Problemstellungen, die sich nicht auf psychische Erkrankungen beziehen (z.B. Arbeitspsychologie, Schulpsychologie, Sportpsychologie).
 
 
Psychologische KriseninterventionKurzfristige Hilfestellung für Einzelpersonen oder Familien, die sich in einer akuten psychischen Belastungssituation befinden.
 
 
Psychologische SchmerzbehandlungPsychologische Hilfeleistung zur Bewältigung von chronischen Schmerzen.
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Psychologische TestverfahrenVerfahren, die Eigenschaften bzw. Merkmale von Personen, Personengruppen oder Organisationen erfassen können.
 
 
Hogrefe-TestsystemSystem zur computerunterstützten Psychodiagnostik, das die Durchführung, Auswertung und Interpretation der wichtigsten professionellen psychologischen Testverfahren vereinfacht.
 
 
RorschachtestPsychodiagnostisches Testverfahren, das aus zehn Tintenklecksmustern besteht und darauf abzielt, die ganze Persönlichkeit der ProbandInnen zu erfassen.
 
 
Schuhfried-TestsystemSystem zur computergestützten psychologischen Diagnostik (Hersteller: Schuhfried GmbH).
 
 
Psychologische TraumabehandlungPsychologische Behandlung von Folgeerkrankungen, die durch Einwirkung traumatisierender Ereignisse entstehen können.
 
 
PsychoonkologieKenntnis der psychischen und sozialen bzw. sozialrechtlichen Bedingungen und Folgen einer Krebserkrankung.
 
 
Psychosoziale BeratungKenntnisse im Führen von individuell abgestimmten Informations- und Beratungsgesprächen, um psychosoziale Probleme zu lösen, zu lindern oder zu verhindern.
 
 
SelbstbeobachtungIntrospektionDas eigene Verhalten und eigene Handlungen reflektieren.
Ende
SportpsychologieUnterstützung von SportlerInnen beim Erreichen ihrer Ziele durch den Einsatz mentaler Techniken. Diese Techniken können sowohl auf ganze Mannschaften als auch auf Einzelpersonen abzielen.
 

Gefragt ist diese berufliche Kompetenz in folgenden Berufsobergruppen:

© AMS Österreich Juni 2019