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BERUFLICHE KOMPETENZEN

ein Pfeil nach rechtsFachliche berufliche Kompetenzen zwei Pfeile nach rechtsGesundheit, Körper- und Schönheitspflege drei Pfeile nach rechtsPharmazeutikkenntnisse

Synonyme

Arzneimittelkenntnisse
Heilmittelkenntnisse
Pharmakologische Kenntnisse

Erklärung

Kenntnisse über Arzneimittel und deren Herstellung.

Kompetenzbereich

 

Details

Details
Bezeichnung, Synonyme, Erklärung Ebenen 1 2 3+
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ArzneimittelherstellungArzneimittelproduktion, MedikamentenherstellungZubereitung bzw. industrielle Produktion von Stoffen und Stoffzusammensetzungen zur Heilung oder Verhütung von Krankheiten; die Arzneimittelherstellung muss gesetzlichen Richtlinien folgen und behördlich genehmigt sein.
 
 
Defekturarbeit
 
 
Galenische Entwicklung
 
 
Herstellung von BiopharmazeutikaHerstellen von Biopharmazeutika
 
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Klinisch-pharmazeutische EntwicklungKlinische Pharmakologie
 
 
 
Arzneimittelentwicklung
 
 
 
Präklinische pharmazeutische Entwicklung
 
 
Zusatzstoffe für Arzneimittelherstellung fertigen
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ArzneimittelprüfungÜberprüfung der pharmazeutischen Qualität, therapeutischen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von industriell hergestellten Medikamenten; bei Erfüllung der Zulassungsanforderungen wird der Vertrieb des geprüften Produkts genehmigt.
 
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ArzneimittelzulassungPharmazeutische Zulassungs- und RegistrierungsverfahrenKenntnis in jenem behördlichen Genehmigungsverfahren, das erforderlich ist, um ein industriell hergestelltes, verwendungsfertiges Arzneimittel anbieten, vertreiben oder abgeben zu können.
 
 
 
Chemical Manufacturing ControlCMCTeil jeder klinischen Prüfung, bei der nachgewiesen werden muss, dass die Qualität des Arzneimittels und des Herstellungsprozesses von diesem ausreichend sind.
 
 
 
eCTDKenntnis des Systems Electronic Common Technical Document (eCTD), das für die elektronische Übertragung von Informationen eines Arzneimittelherstellers an die zuständigen Behörden zum Zwecke der Arzneimittelzulassung verwendet wird.
 
 
 
Erfahrung mit europäischen Zulassungsverfahren
 
 
 
Erfahrung mit nationalen Zulassungsverfahren
 
 
 
StudienmedikationVerabreichung von Arzneimitteln (auch Placebo) an Probanden im Zuge einer Studie.
 
 
MedikationsmanagementMedikations-Therapie-ManagementAnalyse und Überprüfung der Medikation der PatientInnen zur Vermeidung von Wechsel- und Nebenwirkungen.
 
 
PharmakovigilanzÜberwachung von Arzneimitteln, die zur Behandlung, Prophylaxe oder Diagnose von Krankheiten angewendet werden.
 
 
HeilkräuterPflanzen, die in der Pflanzenheilkunde wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zur Heilung oder Linderung von Krankheiten verwendet werden.
 
 
Pharmakokinetik
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Pharmazeutische Analytik
 
 
BioäquivalenzVergleich der Ähnlichkeit für ein biopharmazeutisches ProduktBewertung der Austauschbarkeit zweier wirkstoffgleicher Arzneimittel, die sich im Herstellungsprozess und/oder hinsichtlich der enthaltenen Hilfsstoffe unterscheiden.
 
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Haltbarkeitstest (Arzneimittel)Arzneimittel StabilitätstestBestimmung der Haltbarkeit eines Arzneimittels. Dabei wird geklärt, ob dieses die chemischen, mikrobiologischen und physikalischen Eigenschaften aufweist, um über den Lagerungszeitraum hinweg den festgelegten Spezifikationen zu entsprechen.
 
 
 
Beschleunigter StabilitätstestMessung der Lagerbeständigkeit von Arzneimitteln, bei denen ihre Wirkkraft, ihr Aussehen und ihre Auflösungsdauer nach einer halbjährlichen Lagerung bei 40°C und 75 % relativer Feuchte beurteilt werden.
 
 
 
Betonter StabilitätstestIntensive und besonders gründliche Messung der Lagerbeständigkeit einer einzelnen Charge, bei der die Wirkkraft, das Aussehen und die Auflösungsdauer eines Arzneimittels beurteilt werden.
 
 
 
LangzeitstabilitätstestMessung der Lagerbeständigkeit von Arzneimitteln bei der die Wirkkraft der Mineralstoffe und Vitamine, das Aussehen der Tablette und die Auflösungsdauer ein Jahr lang entweder bei 25°C und 60 % Relativer Feuchte oder 30°C und 65 % Relativer Feuchte untersucht werden.
 
 
 
PhotostabilitätstestMessung der Lagerbeständigkeit von Arzneimitteln, nachdem diese durch ein spezielles Licht bzw. UV-Filtersystem gleichmäßig bestrahlt wurden.
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Pharmazeutische KundInnenberatungKundInnen über Anwendung, Wirkung und mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten informieren.
 
 
Hausapotheke zusammenstellen
 
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Information über Wirkung und Einsatzbereich von PharmazeutikaArzneimittelinformationen erstellenPersonen darüber aufklären, wie bestimmte Medikamente wirken und für welche Zwecke sie verwendet werden können.
 
 
 
Produktberatung bei ÄrztInnen
 
 
 
Produktberatung in Krankenhäusern
 
 
Pharma-AußendienstAngehörige von Heilberufen an ihrem Arbeitsort aufsuchen, sie über neue Arzneimittel informieren und für den Kauf der Produkte des eigenen Arbeitgebers werben.
 
 
Pharma-MarketingMaßnahmen zur Vermarktung von Arzneimitteln.
 
 
Präsentation von PharmazeutikaVorstellung von Arzneimitteln persönlich auf Konferenzen, Messen oder in Verkaufsgesprächen bzw. mittels Broschüren und Plakaten.
 
 
RezeptabrechnungAbrechnung von Kassenrezepten mit den Krankenkassen, bei der Informationen zu den verordneten Medikamenten, zur Identifikation der versicherten Person und des/der ausstellenden Arztes/Ärztin erfasst werden.
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RezepturenverwaltungHändische oder EDV-gestützte Verwaltung der genauen Arbeitsvorschriften zur Herstellung von Arzneimitteln, z.B. in einer Apotheke.
 
 
Chemisch-pharmazeutische Dokumentation
 

Gefragt ist diese berufliche Kompetenz in folgenden Berufsobergruppen:

© AMS Österreich Juni 2019