Arbeitsmarkttrends

Wachstum setzt sich fort; Spezialkenntnisse immer gefragter

Der leichte Beschäftigungsanstieg in der Reinigungsbranche setzt sich fort. Neben fachlichen Kompetenzen werden vermehrt auch nicht-fachliche Kompetenzen wie Deutschkenntnisse oder gute Umgangsformen vorausgesetzt. Wer eine Leitungstätigkeit ausführt, sollte zudem fundierte Kenntnisse über chemische und physikalische Eigenschaften von Oberflächen, Reinigungsmittel und -methoden haben.
 
Outsourcing und Spezialisierung in der Reinigung
Insbesondere das Facility Management, die Integration von verschiedenen Services durch einen Betreiber / eine Betreiberin, verursacht Veränderungen in der Reinigungsbranche. Die Auslagerung von Reinigungstätigkeiten an professionelle Dienstleistungsunternehmen, auch in Privathaushalten, hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt. Viele Reinigungsunternehmen versuchen durch eine möglichst breite Angebotspalette (Full Service) zu punkten. Andere Unternehmen spezialisieren sich, z.B. in der Industrie-, Krankenhaus- oder Verkehrsmittelreinigung, oder bieten Objektreinigung im Rahmen eines umfassenden, lückenlosen Facility-Managements an. Der Umsatz in der Gebäudereinigung ist von 2016 auf 2017 um 2,5 % gestiegen, wobei die Unterhaltsreinigung mit 63,6 % den größten Marktanteil hatte.
 
Die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen, die sich auf bestimmte Reinigungstypen – z.B. auf Stiegenhausreinigung oder Spezialreinigung – spezialisieren, steigt. Eine Herausforderung für die kleinen und mittleren Unternehmen stellt die geringe Anerkennung und Sichtbarkeit der Tätigkeit dar, was sich in hohem Kostendruck und starker Konkurrenz widerspiegelt. Der Zwang zu Einsparungen und Effizienzsteigerungen tragen ebenso zum wirtschaftlichen Druck bei wie die Konkurrenz durch InternetvermittlerInnen. Das BestbieterInnenprinzip erhöht zudem die Gefahr des Lohn- und Sozialdumpings.
 
Digitalisierung macht die Reinigung „intelligenter“
Der Einsatz von Robotern, z.B. zur Reinigung von Turnhallen oder Fenstern, ergänzt die Arbeit von Reinigungskräften: Roboter reinigen die großen, schwer zugänglichen Fensterflächen, das Reinigungspersonal die kleinteiligen, kniffligen Ecken im Bereich des Türgriffs. Das führt einerseits bei den ArbeitgeberInnen zu Zeitersparnis und daraus folgend zu Kostenersparnis bei den Löhnen; andererseits kann es zu Lohneinbußen bei den ArbeitnehmerInnen führen, weil sie für die gleiche Arbeit weniger Zeit benötigen. Roboter werden allerdings nicht das Personal ersetzen. Digitale Maschinen können auch zur Nachhaltigkeit beitragen, da die Reinigungsmittel nach dem Verschmutzungsgrad dosiert werden können, den die Sensoren melden. In den nächsten Jahren wird es darum gehen, die Tools mit den Fähigkeiten der MitarbeiterInnen zu kombinieren.
 
Dynamische Verplanung wird große Flexibilität erfordern; sie wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren dazu führen, dass eine Reinigungskraft oft nicht weiß, wo sie am nächsten Tag eingesetzt wird.
 
Es wird immer mehr versucht, Reinigungsleistungen zu standardisieren und die Unterschiede zwischen Vollreinigung, Teilreinigung, oder Sichtreinigung etc. zu erklären.  Ö-Normen werden erstellt, damit AuftraggeberInnen Produkte und Dienstleistungen  besser vergleichen können.
 
Beschäftigungsentwicklung in der Reinigungsbranche
Eine Studie aus dem Jahr 2016 ergab, dass ca. 53.000 Personen in der Reinigungsbranche tätig sind, ca. 85 % davon beschäftigen sich ausschließlich mit der Reinigung von Innenräumen. Die Reinigungsbranche ist durch einen hohen Frauen- und MigrantInnenanteil gekennzeichnet: Etwa 70 % der Beschäftigten sind Frauen und 60 % MigrantInnen. Während Frauen vor allem in der Unterhaltsreinigung tätig sind (Anteil bei Hausbetreuung 80 %), arbeiten Männer hauptsächlich in der Sonderreinigung (z.B. Schädlingsbekämpfung, Industriereinigung). 2017 waren laut Statistik Austria 70.428 Personen in der Reinigung von Gebäuden und Straßen beschäftigt, in insgesamt 3.287 Unternehmen.
 
In Österreich zeichnete sich 2018 ein Personalmangel bei den niedrigqualifizierten Reinigungskräften ab. MitarbeiterInnen können oft nicht mit guten Löhnen allein angelockt werden, sondern hauptsächlich durch Sozialleistungen (z.B. gratis Sprachförderung für MigrantInnen).
 
Der hohe Frauenanteil ist insbesondere auf das große Angebot an Teilzeitstellen und die manchmal damit verbundene Vereinbarkeit von Beruf und Familie zurückzuführen. Andererseits ist die Abweichung von den Normalarbeitszeiten für viele Frauen problematisch, denn in Österreich finden Reinigungstätigkeiten zu ca. 90 % im geteilten Dienst bzw. in Randarbeitszeiten statt (frühmorgens und/oder spätabends) und nur zu 10 % während der Büroarbeitszeit. In Skandinavien finden 80 % der Reinigungstätigkeiten als Tagesreinigung statt. Ein Umdenken findet nur langsam statt. International zeigt sich der Trend hin zu Tagarbeitszeiten, und dieser Wunsch wird auch von Beschäftigten in der Branche geäußert. Die Gewerkschaft fordert seit Jahren reguläre Arbeitszeiten von 8 bis 18 Uhr für Reinigungskräfte.
 
Die Branche eignet sich in besonderem Maße für berufliche Erst- und Wiedereinstiege, auch für niedrig qualifizierte Arbeitskräfte ohne abgeschlossene Ausbildung, und kann daher einen bedeutenden Beitrag zur Integration liefern. Trotz niedriger Einstiegshürden gibt es durchaus die Möglichkeit zum beruflichen Aufstieg, v.a. durch spezielle Qualifizierungen.
 
Personen, die über längere Zeit in diesem Bereich gearbeitet haben, können auch ohne eine traditionelle Lehre zur Lehrabschlussprüfung antreten. Mit dem Ablegen der Meisterprüfung ist es möglich, selbst ein Unternehmen zu gründen. Auch die innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung wird zunehmend wichtiger; neben fachlichen Schulungen (Reinigungsmittel, Bodenreinigung, Oberflächenkunde etc.) werden zunehmend auch Qualitätsschulungen sowie Deutschkurse für MitarbeiterInnen angeboten.
 
Straßenreinigung und Müllabfuhr
Reinigungsfirmen bieten häufig einen Winterdienst an. Zu den KundInnen zählen neben Hausverwaltungen und -eigentümerInnen auch öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und zunehmend auch Gemeinden, die die Schneeräumung an externe DienstleisterInnen auslagern. Der Frauenanteil ist sehr niedrig, und der Personalbedarf wird sich in den kommenden Jahren kaum verändern. In Wien kommen die sogenannten „Waste Watcher“ zum Einsatz. Als Kontrollorgane zur Einhaltung der Sauberkeit haben sie das Recht, Organstrafmandate zu verhängen oder bei schwereren Delikten Anzeige zu erstatten. Themen wie alternative Antriebe und die Diskussion über einen verpflichtenden Abbiegeassistenten bei Müllfahrzeugen werden in den nächsten Jahren auch die Müllabfuhr beeinflussen.
 
Liberalisierung des Rauchfangkehrer-Gewerbes
Insgesamt stabil bleibt die Nachfrage nach RauchfangkehrerInnen. Die Zahl der Lehrlinge ist zwischen 2009 und 2018 insgesamt um ca. 11 % gesunken, weibliche Lehrlinge waren 2018 mit 19,9 % vertreten. Das Aufgabenfeld von RauchfangkehrerInnen wird durch den technischen Wandel bei Heizungen und die verstärkte Nutzung alternativer Energieformen immer breiter und anspruchsvoller. Eine Unternehmensgründung ist nach Ablegung der Meisterprüfung möglich. Derzeit gibt es in Österreich etwa 620 Rauchfangkehrbetriebe (Stand: 2018). Im Zuge einer Gesetzesnovelle, welche eine Liberalisierung des Rauchfangkehrgewerbes enthält, wurde der Gebietsschutz für nicht-sicherheitsrelevante Tätigkeiten aufgehoben. Es ist nun möglich, für derartige Arbeiten ein beliebiges inländisches oder auch ausländisches Rauchfangkehrunternehmen zu beauftragen.
 
Schwierige Zeiten für die Textilreinigungsbranche
Fast die Hälfte der in einer Studie befragten Unternehmen dieser Branche beurteilte im März 2018 die Geschäftslage als Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund der geringeren Nachfrage, mangelnder Wertschätzung ihrer Leistung und erhöhten Kostendrucks. Aufgrund der verhaltenen Stimmung in der Textilreinigungsbranche ist im Beobachtungszeitraum bis 2023 mit durchwachsenen Jobchancen zu rechnen. Die Zahl der Lehrlinge lag 2018 bei 30, davon ist die deutliche Mehrheit weiblich (76,7 %).
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Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufsobergruppe Arbeitskräfte-Nachfrage Offene Stellen im eJob-Room Offene Stellen
 
Beschäftigungsprognose und Arbeitskräfte-Nachfrage in Online-Inseraten und AMS
Berufe Beschäftigte Arbeitskräfte-Nachfrage
Reinigung Prognose derzeit Online-Inserate (exkl. eJob-Room) AMS eJob-Room-Inserate
      Rück blick 2019 2018 2019 2018 aktuell
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Beschäftigte prognostiziert
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Arbeitskräfte-Nachfrage Online-Inserate (exkl. eJob-Room) 2019 bzw. 2018
aus: 3s Unternehmensberatung GmbH; Online-Stelleninserateanalyse

Arbeitskräfte-Nachfrage AMS eJob-Room-Inserate 2019 bzw. 2018
aus: 3s Unternehmensberatung GmbH; Online-Stelleninserateanalyse

Arbeitskräfte-Nachfrage AMS eJob-Room-Inserate, aktuell:
Anzahl der im AMS-eJob-Room angebotenen Stellen vom 02.07.2020.

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Diese Berufe finden Sie (auch) ... ... in diesen Berufsobergruppen
drei Pfeile nach rechtsFensterputzerIn zwei Pfeile nach rechts Allgemeine und sonstige Anlern- und Hilfsberufe
drei Pfeile nach rechtsIndustriereinigungskraft (m/w) zwei Pfeile nach rechts Allgemeine und sonstige Anlern- und Hilfsberufe
drei Pfeile nach rechtsMüllauflegerIn zwei Pfeile nach rechts Allgemeine und sonstige Anlern- und Hilfsberufe
drei Pfeile nach rechtsRaumpflegerIn zwei Pfeile nach rechts Allgemeine und sonstige Anlern- und Hilfsberufe
drei Pfeile nach rechtsStraßenreinigerIn zwei Pfeile nach rechts Allgemeine und sonstige Anlern- und Hilfsberufe
drei Pfeile nach rechtsWäschereihilfskraft (m/w) zwei Pfeile nach rechts Anlern- und Hilfsberufe Textil


 

Kompetenztrends

Spezialkenntnisse sowie Deutschkenntnisse sind gefragt

Für alle Berufe gilt, dass überfachliche Kompetenzen wie zeitliche und örtliche Flexibilität, Zuverlässigkeit, Geschick im Umgang mit KundInnen, aber auch Deutschkenntnisse immer wichtiger werden. Personen mit speziellen Reinigungskenntnissen bzw. einem Lehrabschluss oder einer anderen fachlichen Ausbildung haben einen großen Vorteil am Arbeitsmarkt.
 
Reinigung – Deutschkenntnisse und ein gepflegtes Äußeres vermehrt gefragt
Tendenziell zeichnet sich ein Wandel von der Hilfsarbeit zur Facharbeit ab. Generell steht auch die Reinigungsbranche vor der Herausforderung durch die Digitalisierung; so werden bspw. Bedürfnisse von KundInnen und deren Objekten auf elektronischem Wege an das Reinigungsunternehmen übermittelt. Daher wird von Reinigungskräften der Umgang mit Tablets und anderen Gadgets künftig gefordert.
 
Auf Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, gepflegtes Äußeres und grundlegende Deutschkenntnisse wird zunehmend Wert gelegt. Körperliche Belastbarkeit (z.B. gebücktes Arbeiten), Unempfindlichkeit der Haut (Umgang mit aggressiven Reinigungsmitteln), Einsatzbereitschaft und Pünktlichkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Tätigkeit als Reinigungskraft. Der hohe Zeitdruck, unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. Reinigen in den Morgen- oder Abendstunden) und die Betreuung von mehreren KundInnen pro Tag erfordern zeitliche und örtliche Flexibilität, Stressresistenz sowie selbstständige Arbeitszeiteinteilung. Um mit dem Auto an die verschiedenen Arbeitsorte zu gelangen, wird meist der Führerschein B vorausgesetzt.
 
Spezielle Reinigungs-, Produkt- und Materialkenntnisse, z.B. Kenntnisse über die richtige Dosierung von Reinigungsmitteln und über zu behandelnde Oberflächen, etc. werden betriebsintern und in Kursen vermittelt. Diese Kenntnisse sind notwendig, um Beschädigungen an zu putzenden Objekten zu vermeiden und die Werterhaltung zu gewährleisten. Für die Reinigung in Umgebungen mit speziellen Hygienestandards gibt es professionelle, qualifizierende Schulungen, bspw. für Spitäler, Großküchen etc. Daneben gibt es eigene Schulungen zur Arbeitssicherheit.
 
Nicht ausgebildete Hilfskräfte sollen in möglichst kurzer Zeit ihre Aufgaben so gut kennen, dass sie ihre Arbeit selbstständig verrichten können. Von Vorteil sind Spezialkenntnisse wie die Reinigung von Fenstern, Baustellen, Teppichen und großen Fassaden. Zunehmend wird bei den Schulungen auf das Konzept der bedarfsorientierten Reinigung gesetzt, in dem das Reinigungspersonal auch eine Kontrollfunktion übernimmt und so eine effektive Kosten-Nutzen-Rechnung zum Tragen kommt. Dazu sind auch digitale Kompetenzen wichtig, weil das Reporting und Controlling zunehmend digitalisiert werden.
 
Industriereinigung
Im Bereich Industriereinigung sind Kenntnisse im Reinigen von Maschinen, Produktionsanlagen, Absaugkanälen, Säuretanks oder Schächten von Vorteil. IndustriereinigerInnen haben mit gefährlichen Stoffen und Chemikalien zu tun und sind meist für die sachgemäße Entsorgung der Abfälle verantwortlich. Kenntnisse in Arbeitsschutz sowie in gesundheits- und umweltrelevanten Fragen gewinnen daher an Bedeutung.
 
VorarbeiterInnen, Objekt- oder GebietsleiterInnen sollten fundierte chemische und physikalische Kenntnisse über Oberflächen, Reinigungsmittel und -methoden mitbringen. Außerdem sollten sie Arbeitsabläufe organisieren können und mit den gesetzlichen Vorschriften in den Bereichen Umwelt, Hygiene und Arbeitssicherheit vertraut sein. Für Leitungsfunktionen sind soziale Kompetenzen wie MitarbeiterInnenführung und Kommunikationsfähigkeiten eine notwendige Voraussetzung.
 
Straßenreinigung
StraßenreinigerInnen arbeiten nicht nur händisch, sondern bedienen auch Kehr-, Schneeräumungs- und Streufahrzeuge sowie Maschinen für die Pflege von Grünflächen. Basisdeutschkenntnisse werden zunehmend vorausgesetzt. MüllauflegerInnen sollten körperlich belastbar und flexibel sein. Eine LenkerInnenberechtigung für die Führerscheinklasse C erhöht die Jobaussichten, eine zusätzliche C95-Weiterbildung erheblich.
 
Mehr Beratungskompetenzen und technisches Verständnis für RauchfangkehrerInnen
RauchfangkehrerInnen brauchen umfangreiches Wissen über Feuerungstechnik und Brandschutz, etwa in den Bereichen Brennstofftechnik, alternative Energieformen oder auch Emissionsmessung. Die Kenntnis arbeits- und sicherheitsrechtlicher Grundlagen ist unerlässlich. Dazu zählen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie das Feuerpolizeigesetz, Kehrverordnungen etc. und deren regelmäßige Änderungen. Im Zuge neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen im Bereich Umwelt bzw. erneuerbare Energien werden künftig Kompetenzen in der Energie- bzw. Sanierungsberatung verstärkt nachgefragt. Körperliche Belastbarkeit, Kontaktfähigkeit und selbstständiges Arbeiten sind ebenso gefragt. Da der Gebietsschutz für Rauchfangkehrarbeiten zum Teil aufgehoben worden ist und KundInnen sich nun ihren Rauchfangkehrbetrieb aussuchen können, werden voraussichtlich Service- und KundInnenorientierung an Bedeutung gewinnen. Auch die zunehmende Digitalisierung schlägt sich nieder, z.B. durch den verstärkten Einsatz von Tablets und neuer Software, was entsprechende Schulung voraussetzt. Der Führerschein B ist für die selbstständige Ausführung der Arbeit zumeist notwendig.
 
Textilreinigung – hohe Serviceorientierung wird erwartet
Besonders in der Textilreinigungsbranche wird Beratungskompetenz und Serviceorientierung wichtiger, da KundInnen zunehmend individuelle Beratung und ein angepasstes „Rundumservice“ erwarten. Im Allgemeinen steigt das Bedürfnis nach professioneller und freundlicher Informationsvermittlung. Erfolgreiche Unternehmen dieser Branche werden daher vermehrt auf Personal setzen, welches diesen dienstleistungsorientierten und kundInnenbezogenen Anforderungen gewachsen ist.
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Beschäftigungsprognose und Offene Stellen in Printmedien und AMS
Fachliche berufliche Kompetenzen Prognose Bedeutung am Arbeitsmarkt
drei Pfeile nach rechtsEDV-Anwendungskenntnisse zwei Pfeile nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsA2 - Grundlegende Deutschkenntnisse Pfeil nach oben 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsKundInnenbetreuungskenntnisse Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsEnergietechnik-Kenntnisse Pfeil nach oben 1 Quadrat
drei Pfeile nach rechtsArbeit mit Geräten, Maschinen und Anlagen Pfeil nach oben 1 Quadrat
drei Pfeile nach rechtsReinigungskenntnisse Pfeil gleichbleibend 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsReinigungsmittel Pfeil gleichbleibend 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsReinraumreinigung Pfeil gleichbleibend 1 Quadrat


Beschäftigungsprognose und Offene Stellen in Printmedien und AMS
Überfachliche berufliche Kompetenzen Prognose Bedeutung am Arbeitsmarkt
drei Pfeile nach rechtsZeitmanagement zwei Pfeile nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsLernbereitschaft Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsEinsatzbereitschaft Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsZuverlässigkeit Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsServiceorientierung Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsGepflegtes Äußeres Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsTeamfähigkeit Pfeil nach oben 1 Quadrat
drei Pfeile nach rechtsKörperliche Belastbarkeit Pfeil gleichbleibend 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsUnempfindlichkeit der Haut Pfeil gleichbleibend 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsInterkulturelle Kompetenz Pfeil gleichbleibend 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsKonfliktfähigkeit Pfeil gleichbleibend 2 Quadrate


Beschäftigungsprognose und Offene Stellen in Printmedien und AMS
Zertifikate und Ausbildungsabschlüsse Prognose Bedeutung am Arbeitsmarkt
drei Pfeile nach rechtsFührerschein B Pfeil gleichbleibend 2 Quadrate


Prognose für das Jahr 2022:
steigend
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tendenziell steigend
Pfeil nach oben
gleichbleibend
Pfeil gleichbleibend
tendenziell sinkend
Pfeil nach unten
sinkend
zwei Pfeile nach unten
Aufgrund der Corona-Krise dzt. keine Einschätzung möglich:
keine Angabe
Fragezeichen Symbol
Bedeutung am Arbeitsmarkt:
hoch
3 Quadrate
mittel
2 Quadrate
niedrig
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© AMS Österreich Juni 2019