BERUFE

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TRENDS IN DER BERUFSOBERGRUPPE

ein Pfeil nach rechtsElektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT zwei Pfeile nach rechtsSoftwaretechnik, Programmierung

Arbeitsmarkttrends

Nachfrage nach Software-EntwicklerInnen boomt

Der Bedarf an ProgrammiererInnen, aber vor allem Software-EntwicklerInnen hat sich auch im Jahr 2018 erhöht. Obwohl der Konkurrenzdruck aus dem Ausland groß ist, rechnen BranchenexpertInnen innerhalb des Beobachtungszeitraumes bis 2022 mit einer weiterhin günstigen Beschäftigungsentwicklung.
 
Großer Mangel an Software-EntwicklerInnen
„Softwaretechnik, Programmierung“ ist die größte Berufsobergruppe im Teilbereich „Informationstechnologie“. Jeder dritte IT-Job findet sich hier. Die Nachfrage nach SpezialistInnen steigt seit 14 Jahren stetig an. Der „it-indikator“ (ein Stellenanzeigen-Monitor für IT-Jobs) hat 2018 wieder einen deutlichen Zuwachs an Jobangeboten festgestellt, v.a. in Wien, Graz, Linz und Salzburg. Besonders Software-EntwicklerInnen sind gefragt, wobei hier aber nur eine von vier offenen Stellen besetzt werden kann. Aktuell (Mai 2019) listet der AMS eJob-Room mehr als 1.100 offene Stellen für diesen Beruf auf. Innerhalb des Prognosezeitraumes bis 2022 werden daher Software-EntwicklerInnen besonders gute und ProgrammiererInnen günstige Beschäftigungsaussichten attestiert. ExpertInnen gehen aber aufgrund des steigenden Automatisierungsgrads davon aus, dass in einigen Jahren die Zahl der benötigten ProgrammiererInnen stagnieren wird.
 
Kaum Outsourcing ins Ausland
Der Auslagerungstrend in Niedriglohnländer, der sich in vielen Bereichen der Wirtschaft zeigt, wirkt sich im IT-Bereich v.a. auf Berufe mit reiner Programmiertätigkeit von Standardsoftware aus. Da Standardsoftware einen klar definierten Anwendungsbereich abdeckt und als vorgefertigtes Produkt erworben werden kann, ist sie leichter auszulagern als Individualsoftware, die speziell für KundInnen entwickelt wird. BranchenexpertInnen zufolge finden Auslagerungen in Österreich trotz Fachkräftemangel jedoch (noch) nicht in größerem Umfang statt. Innerhalb des Prognosezeitraums bis 2022 erwarten ExpertInnen noch keine große Zunahme der Auslagerung von komplexen Programmiertätigkeiten und IT-Funktionen.
 
IT-Lösungen zur Optimierung und für spezielle Branchen
BranchenkennerInnen erwarten, dass bis 2022 in den IT-Anwenderunternehmen kaum noch interne Anwendungsentwicklung stattfinden wird. Die Jobaussichten für den Beruf „ProgrammiererIn“, der sowohl die Anwendungs- als auch die Systemprogrammierung umfasst, dürften aber dennoch weiter steigen. Grund dafür ist, dass den Unternehmen Programmierleistungen, die der Optimierung und Beschleunigung von internen Prozessen dienen, immer wichtiger werden, da sie dadurch Kosten sparen können.
 
InformatikerInnen, vor allem mit Fokus auf Medizininformatik, werden von ArbeitsmarktexpertInnen im Betrachtungszeitraum bis 2022 günstige Jobaussichten vorhergesagt. Die Medizininformatik befasst sich als interdisziplinäres Fachgebiet mit dem Einsatz von IT-Lösungen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Das Spektrum reicht von Telemedizin bis hin zu computerunterstützter PatientInnenbehandlung und -betreuung. Da die Kosten des Gesundheitswesens sehr hoch sind, besteht ein starkes Interesse an Medizininformatik und an neuen Lösungen, die zu Kosteneinsparungen beitragen können. Weitere Wachstumsbereiche für IT-Anwendungen sind erneuerbare Energien und Umwelttechnologie.
 
Web-MasterInnen aktualisieren und adaptieren – oft gemeinsam mit ihren KundInnen – Web-Auftritte und Intranet-Seiten. Da Online- und mobile Werbeformen kontinuierlich an Bedeutung gewinnen, entwickeln sich ihre Beschäftigungschancen günstig. Web-MasterInnen arbeiten aber zumeist als freie MitarbeiterInnen, die von Aufträgen abhängig sind, die immer kurzfristiger vergeben werden.
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Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufsobergruppe Arbeitskräfte-Nachfrage Offene Stellen im eJob-Room Offene Stellen
 
Beschäftigungsprognose und Arbeitskräfte-Nachfrage in Online-Inseraten und AMS
Berufe Beschäftigte Arbeitskräfte-Nachfrage
Softwaretechnik, Programmierung Prognose derzeit Online-Inserate (exkl. eJob-Room) AMS eJob-Room-Inserate
      Rück blick 2018 2017 2018 2017 aktuell
zwei Pfeile nach oben
2 Quadrate
Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufe
19.187
19.498
5.835
4.893
770
AMS Funkmaus
Pfeil nach oben
2 Quadrate
Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufe
519
513
674
508
156
AMS Funkmaus
Pfeil nach oben
1 Quadrat
Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufe
1.073
794
681
352
128
AMS Funkmaus
Pfeil nach oben
1 Quadrat
Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufe
3
42
10
19
2
AMS Funkmaus
Pfeil nach oben
1 Quadrat
Arbeitskräfte-Nachfrage der Berufe
75
37
84
37
11
AMS Funkmaus

Beschäftigte prognostiziert
für das Jahr 2022.
steigend
zwei Pfeile nach oben
tendenziell steigend
Pfeil nach oben
gleichbleibend
Pfeil gleichbleibend
tendenziell sinkend
Pfeil nach unten
sinkend
zwei Pfeile nach unten
Beschäftigte derzeit:
Anteil der Beschäftigten innerhalb der Berufsobergruppe
hoch
3 Quadrate
mittel
2 Quadrate
niedrig
1 Quadrat
Arbeitskräfte-Nachfrage Online-Inserate (exkl. eJob-Room) 2018 bzw. 2017
aus: 3s Unternehmensberatung GmbH; Online-Stelleninserateanalyse

Arbeitskräfte-Nachfrage AMS eJob-Room-Inserate 2018 bzw. 2017
aus: 3s Unternehmensberatung GmbH; Online-Stelleninserateanalyse

Arbeitskräfte-Nachfrage AMS eJob-Room-Inserate, aktuell:
Anzahl der im AMS-eJob-Room angebotenen Stellen vom 29.05.2020.

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drei Pfeile nach rechtsAnwendungsbetreuerIn zwei Pfeile nach rechts IT-Support, -Schulung, -Beratung und -Vertrieb
drei Pfeile nach rechtsBioinformatikerIn zwei Pfeile nach rechts Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften
drei Pfeile nach rechtsIT-QualitätsmanagerIn zwei Pfeile nach rechts IT-Analyse und -Organisation; Management, Organisation
drei Pfeile nach rechtsMedieninformatikerIn zwei Pfeile nach rechts Printmedien, Neue Medien
drei Pfeile nach rechtsSystemadministratorIn zwei Pfeile nach rechts EDV- und Netzwerktechnik
drei Pfeile nach rechtsSystemanalytikerIn zwei Pfeile nach rechts IT-Analyse und -Organisation
drei Pfeile nach rechtsWeb-EntwicklerIn zwei Pfeile nach rechts Printmedien, Neue Medien
drei Pfeile nach rechtsWeb-MasterIn zwei Pfeile nach rechts Printmedien, Neue Medien


 

Kompetenztrends

Zusatzkompetenzen und Soft Skills werden wichtiger

Für Beschäftigungssuchende mit dem Fokus auf reine Programmiertätigkeiten erweist sich zusätzliches Wissen über Prozesse in den AnwenderInnenbranchen als vorteilhaft. Ebenso sind Qualifikationen aus anderen Bereichen, ... [mehr] Mehr Informationen anzeigen

 
Beschäftigungsprognose und Offene Stellen in Printmedien und AMS
Fachliche berufliche Kompetenzen Prognose Bedeutung am Arbeitsmarkt
drei Pfeile nach rechtsSoftwareentwicklungskenntnisse Pfeil nach oben 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsProgrammiersprachen-Kenntnisse Pfeil nach oben 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsDatensicherheitskenntnisse Pfeil nach oben 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsProjektmanagement-Kenntnisse Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsDatenbankentwicklungs- und -betreuungskenntnisse Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsGrafik-, Web-Design- und Bildbearbeitungssoftware-Kenntnisse Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsBetriebswirtschaftskenntnisse Pfeil nach oben 1 Quadrat
drei Pfeile nach rechtsEnglisch Pfeil nach oben 1 Quadrat
drei Pfeile nach rechtsNetzwerktechnik-Kenntnisse gleichbleibend 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsSAP-Kenntnisse gleichbleibend 2 Quadrate


Beschäftigungsprognose und Offene Stellen in Printmedien und AMS
Überfachliche berufliche Kompetenzen Prognose Bedeutung am Arbeitsmarkt
drei Pfeile nach rechtsKommunikationsstärke Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsTeamfähigkeit Pfeil nach oben 2 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsProblemlösungsfähigkeit gleichbleibend 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsAnalytische Fähigkeiten gleichbleibend 3 Quadrate
drei Pfeile nach rechtsLernbereitschaft gleichbleibend 3 Quadrate




Prognose für das Jahr 2022:
steigend
zwei Pfeile nach oben
tendenziell steigend
Pfeil nach oben
gleichbleibend
Pfeil gleichbleibend
tendenziell sinkend
Pfeil nach unten
sinkend
zwei Pfeile nach unten
Bedeutung am Arbeitsmarkt:
hoch
3 Quadrate
mittel
2 Quadrate
niedrig
1 Quadrat
© AMS Österreich Juni 2019