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Arbeitsmarkttrends Angespannte Arbeitsmarktsituation im Elektro- und Telekommunikationsbereich Starke Exportrückgänge zwingen die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie nach Jahren des kontinuierlichen Beschäftigungszuwachses seit 2009 nun zu einem deutlichen Personalabbau. Eine Entwicklung, die der Telekommunikationssektor bereits seit dem Jahr 2000 kennt: Infolge hoher Profiteinbußen auf einem (mittlerweile ziemlich) gesättigten Markt zeigen sich kontinuierliche, zuletzt sogar erhebliche Personaleinsparungen. Nichtsdestotrotz haben hoch qualifizierte ArbeitnehmerInnen und Fachkräfte mit Spezialwissen, beispielsweise im Bereich der Energietechnik oder auf dem Gebiet neuer Kommunikationstechnologien, nach wie vor durchaus Chancen am Arbeitsmarkt. Sehr geringer Frauenanteil: 7 % Der Berufsbereich Elektro und Elektronik weist einen sehr hohen Männeranteil auf (93 %). Für die Frauenbeschäftigung ist dieser sehr stark segregierte männliche Berufsbereich von geringer Bedeutung – nur 0,4 % der erwerbstätigen Frauen sind in diesem Berufsbereich beschäftigt. Dieser Trend schlägt sich auch in der Ausbildung nieder: Frauen sind auch heute noch sehr gering vertreten.
Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung, Grafik: AMS Österreich.
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| © AMS Österreich Juni 2010 |
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